Deep Talk
Mit Marah Rikli

Deep Talk – Hinter den Kulissen mit Marah Rikli

Kinship – Nähe neu denken mit Şeyda Kurt

Noch vor Festivalbeginn kommt Şeyda Kurt Ende Mai nach Zürich. Im intimen Rahmen lädt Gastgeberin und Festivalleiterin Marah Rikli zu einem vertieften Gespräch ein, das bewusst weiter geht: weg von schnellen und digitalen Antworten, hin zu einem gemeinsamen analogen Suchen und Nachdenken.

Ausgehend vom Begriff Kinship (Verwandschaft, Verbündete) rückt der Abend Fragen nach Nähe, Wahlverwandtschaft und Fürsorge ins Zentrum, aber auch die Herausforderungen oder Differenzen, die darin liegen. Wie gestalten wir liebevolle Beziehungen jenseits von Normen? Welche Formen von Verbundenheit tragen wirklich, und welche müssen wir vielleicht erst erfinden? Was müssen wir in unserer Arbeit der letzten Jahre für neue Formen von Liebe korrigieren, was vertiefen? Und wie viel sind wir bereit, an Verantwortung füreinander zu übernehmen, wenn uns Krisen und Backlash bedrohen?

Der Deep Talk versteht sich als offener Denkraum: ein Gespräch, das sich Zeit nimmt, Ambivalenzen zulässt und die Komplexität von Beziehungen ernst nimmt. Der Talk ist der Auftakt zum Festival KIN – das Kunstfestival für mehr Verbindung, das vom 11.–27. Juni an vielen solidarischen Orten in Zürich stattfindet. Das Gespräch lädt dazu ein, Kinship nicht nur als Thema, sondern als gelebte Praxis zu erkunden.




Şeyda Kurt
studierte Philosophie, Romanistik und Kulturjournalismus. Sie ist Schriftstellerin, freie Journalistin und arbeitet unter anderem für Zeit Online, Deutschlandfunk Kultur und den preisgekrönten Podcast «190220 – Ein Jahr nach Hanau». Im Bestseller «Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist» seziert sie unsere von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus geprägten Liebesnormen und entwirft ein Programm der Gerechtigkeit. In ihrem neusten Buch «Hass» beleuchtet sie das Widerstandspotenzial eines verschmähten Gefühls und fragt, wer eigentlich hassen darf. Seyda Kurt

crédits: Thomas Spies

Marah Rikli ist Journalistin, intersektionale und queere Aktivistin und Mutter zweier Kinder. Sie schreibt unter anderem über das Leben mit ihrer Tochter, die eine Behinderung hat und kuratiert das Festival KIN. In ihren Texten bringt sie die Themen Feminismus und Inklusion zusammen. Dazu ist sie auch als Referentin oder Moderatorin von Talks und Panels unterwegs.

Marah Rikli

Kinship Festival

crédits: Lea Moser

 

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Bar. 18.30
Show: 19.30

TWINT or Cash

Karten:

Donnerstag: 28.05.2026 19:30 Uhr

Kontakt

welcome@comedyhaus.ch

Albisriederstrasse 16, 8003 Zürich

Telefon 079 963 09 88

Mittwoch - Samstag

 

Vorverkauf / Tickets

Abendkasse: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
(Cash oder TWINT)

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